Hirsch-Geweih zeigt nach hinten

von Redaktion

Die Milu-Hirsche waren fast ausgestorben. © Suping/dpa

Jiangsu – Badetag bei den Milu-Hirschen: Die Tiere stehen im Nationalen Naturreservat Dafeng Milu in der ostchinesischen Provinz Jiangsu im Wasser. Ursprünglich in Sumpfgebieten im Nordosten von China zu Hause, waren die Tiere praktisch ausgestorben. Lediglich in Europa hatten im 19. Jahrhundert exportierte Tiere überlebt, deren Nachkommen in China wieder angesiedelt wurden. Im Nationalpark sind sie nun seit über 40 Jahren geschützt und konnten sich auf über 8800 Exemplare vermehren. Insgesamt gibt es wieder 53 Herden.

Milu-Hirsche unterscheiden sich in ein paar Dingen von anderen Hirschen: Sie haben einen ziemlich langen Schweif mit einer Quaste am Ende, die ungefähr bis zur Ferse reicht. Die männlichen Tiere tragen ein Geweih. Auch das ist besonders, denn es ist rückwärts gerichtet. Das heißt, die Spitzen zeigen nach hinten. Bei allen anderen Hirscharten zeigen sie nach vorn. Es sieht also ein bisschen so aus, als trügen sie es falsch herum auf dem Kopf. Ebenfalls ungewöhnlich: Die Hirsche werfen ihr Geweih gleich zweimal im Jahr ab.

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