Aufs E-Bike nur mit einem Helm

von Redaktion

Dr. Michael Zyskowski Unfallchirurg, TUM Klinikum © Foto: Kathrin Czoppelt, TUM Klinikum

Gerade bei Herz- und Kreislaufproblemen helfen E-Bikes den Betroffenen, sich trotz der Einschränkungen im Alltag viel zu bewegen. Das ist eine effektive Form von Prävention. Sorge bereitet aber die Zahl der E-Bike-Unfälle. Ein Großteil der Patienten, die nach einem E-Bike-Unfall bei uns auf der Intensivstation behandelt werden müssen, ist im Rentenalter. Fast immer sind schwere Kopfverletzungen der Grund. Die Unterstützungsmotoren der um die 20 Kilo schweren Räder können dazu führen, dass die Fahrer nicht bemerken, wie anstrengend eine Fahrt ist, und dass der Zuckerspiegel in den Keller geht. Wenn die Fahrer dann keinen Helm tragen und sich bei einem Sturz nicht abstützen können, werden Kopfverletzungen wahrscheinlicher. Nehmen die Betroffenen Blutverdünner, kann es zu starken Blutungen führen. Daher mein Appell: Helm tragen! Dadurch hätten vermutlich die meisten schweren Kopfverletzungen und die damit verbundenen Intensivbehandlungen verhindert werden können.

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