Im Wattenmeer vor der deutschen Nordseeküste wurden bei zehn Zählflügen knapp 2400 junge Seehunde gezählt. Das sind zwar rund 450 Tiere weniger als im vergangenen Jahr, liege aber, so die Experten, im Bereich der normalen Schwankung. Die Tiere machten einen gesunden Eindruck. Seehunde gelten als wichtige Bioindikatoren des Wattenmeers, da ihr Bestand und Gesundheitszustand Rückschlüsse unter anderem auf Fischbestände und die Belastung des Lebensraums zulässt.