Parkinson: Hohe Kosten

von Redaktion

Duisburg/Essen – Die Parkinson-Krankheit verursacht in Europa enorme gesellschaftliche Kosten: Allein im Jahr 2019 beliefen sie sich auf 22,8 Milliarden Euro. Auf das Preisniveau von 2025 hochgerechnet entspricht das einer aktuellen, in Movement Disorders publizierten Studie zufolge 28,8 Milliarden Euro.

Angesichts der wachsenden Zahl von Menschen mit Parkinson dürfte die Belastung für Gesundheits- und Sozialsysteme in den kommenden Jahren weiter zunehmen, warnen Forschende um Luisa Welter von der Universität Duisburg-Essen. Es bräuchte daher unter anderem dringend krankheitsmodifizierende Therapien und präventive Strategien.

Etwa 400.000 Menschen in Deutschland sind von Parkinson betroffen. Bis zum Jahr 2040 könnte diese Zahl nach Prognosen der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen um 50 Prozent steigen. Meist werde Parkinson zwischen dem 55. und dem 60. Lebensjahr diagnostiziert, bei jedem zehnten Patienten sogar vor dem 40. Lebensjahr. Die Erkrankung entwickelt sich schleichend, Männer sind häufiger betroffen.

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