Von Inkontinenz sind fast jede zweite Frau und etwa jeder fünfte Mann betroffen. Häufig liegt eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur zugrunde. Auch Schwangerschaft, hormonelle Veränderungen, Übergewicht oder neurologische Erkrankungen können eine Rolle spielen. Inkontinenz entwickelt sich oft schleichend. Ohne Behandlung können die Beschwerden zunehmen. „Deshalb gilt: frühzeitig handeln, keine falsche Scham haben, darüber mit dem Hausarzt reden und zur Physiotherapie gehen“, betont Daniela Hönninger von Physio Deutschland. Beim Beckenbodentraining lernen die Patienten, ihre Muskulatur zu stärken.