Ein Jahr nach den Olympischen Spielen ist das Radstadion in Rio de Janeiro durch einen Großbrand stark beschädigt worden. Bilder des Feuers aus der Nacht zu Sonntag zeigten, wie das Dach des Velodroms in Flammen stand. Als Ursache des Feuers wird ein mit Gas gefüllter Papier-Ballon vermutet, der sich entzündet habe und auf das Dach heruntergefallen sei. Das Velodrom war für umgerechnet 143 Millionen Reais errichtet worden.
Olympiasieger Christian Reitz (Regensburg) hat bei den Europameisterschaften in Baku/Aserbaidschan seine vierte Medaille gewonnen. Reitz wurde mit der Großkaliberpistole Zweiter hinter dem Türken Yusuf Dikec. Der 30-Jährige hatte erst am Sonntag mit der nicht-olympischen Standardpistole Silber gewonnen. Zuvor hatte Reitz mit der Schnellfeuerpistole, seiner Paradewaffe, Bronze im Einzel und Gold mit der Mannschaft geholt.
Das deutsche Team hat die 10. World Games im polnischen Breslau auf dem zweiten Platz der Medaillenwertung unter 111 Nationen beendet. Insgesamt holten die deutschen Sportler bei den Weltspielen der nicht-olympischen Sportarten 42 Medaillen, davon 18 Mal Gold. Hinzu kamen zehn silberne und 14 bronzene. Erfolgreicher war nur Russland mit 63 Medaillen (28/21/14).
Darts-Rekordweltmeister Phil Taylor hat erneut das World-Matchplay-Turnier in Blackpool gewonnen. Der 56 Jahre alte Engländer besiegte im Finale am Sonntag den Schotten Peter Wright 18:8. Wright ist zwar die Nummer drei der Weltrangliste, war im Endspiel jedoch chancenlos. Für Taylor war es bereits der 16. Triumph in dem erst seit 1994 ausgetragenen Turnier. Im Viertelfinale hatte er sich gegen Titelverteidiger und Weltmeister Michael van Gerwen (Niederlande) klar mit 16:6 durchgesetzt und kassierte knapp 130 000 Euro Preisgeld. Taylor will seine einzigartige Karriere nach der kommenden WM zu Beginn des neuen Jahres beenden.
Bisher höchste Karriere-Platzierung für Alexander Zverev – und ein Riesensprung von Hamburg-Finalist Florian Mayer: Der Jungstar und der Routinier haben in der aktuellen Tennis-Weltrangliste einiges an Boden gut gemacht.
Während sich Zverev (20) trotz einer Turnierpause auf Platz acht verbesserte, ist Mayer (33) nach seiner Endspiel-Teilnahme am Rothenbaum die Nummer 59 der Welt. Hoffnungsträger Zverev, der in dieser Woche beim ATP-Hartplatzturnier in Washington D.C. an den Start geht, hat im Ranking noch nie so weit oben gestanden. In dieser Saison hat der Hamburger bereits drei Turniere gewonnen.