Maßgeblich getrieben von den guten Zahlen bei Volkswagen hat die Porsche SE als Hauptaktionär ihren Gewinn im ersten Halbjahr 2017 fast verdoppelt. Das Konzernergebnis nach Steuern stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 94 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro, wie die Porsche SE mitteilte. Für das laufende Jahr rechnet sie weiter mit einem Gewinn zwischen 2,1 und 3,1 Milliarden Euro. Unsicherheiten gibt es unter anderem im Zusammenhang mit der Abgas-Affäre. Die 2007 entstandene Porsche SE hält 52,2 Prozent der VW-Stammaktien. Zum Autobauer Porsche AG gibt es keinen direkten Bezug – er ist eine VW-Tochter.
Mit der Zustimmung zu einem Insolvenzplan haben die Gläubiger der Einrichtungskette Butlers am Montag den Weg für eine Rettung des Unternehmens frei gemacht. Wie ein Sprecher des Insolvenzverwalters berichtete, sei der Plan mit einer „deutlichen Mehrheit“ gebilligt worden. Vorgesehen sei der Erhalt von 74 Filialen und 800 Arbeitsplätzen. Geplant sei, das Insolvenzverfahren Ende August aufzuheben.
Die EU-Kommission gibt grünes Licht für den Verkauf des staatlichen Flughafens Hahn an eine Tochter des chinesischen Konzerns HNA. Sie erklärte am Montag in Brüssel, die künftigen öffentlichen Zuwendungen von Rheinland-Pfalz stünden mit den EU-Beihilfevorschriften in Einklang. „Mithilfe der Zuwendungen wird der Flughafen den Beförderungsbedarf der Region decken können, bis er durch private Investitionen wieder rentabel wird.“ Der Hunsrück-Airport gehört zum Großteil Rheinland-Pfalz und zu einem Teil Hessen.
Für Passagiere von Air Berlin gelten ab heute neue Check-in-Zeiten: Für Kurz- und Mittelstreckenflüge schließt der Check-in künftig bereits 45 Minuten vor Abflug anstatt wie bislang 30 Minuten vorher, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Für Langstreckenflüge, Flüge von und nach Nordafrika sowie von und nach Tel Aviv ist der Check-in noch bis 60 Minuten vor Abflug geöffnet. Bislang schlossen die Schalter auf der Langstrecke bereits 90 Minuten vor der geplanten Abflugzeit.
Die staatliche Förderbank KfW hat im ersten Halbjahr mehr verdient als erwartet. Der Konzerngewinn stieg auf 801 Millionen Euro nach 779 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Institut mitteilte. Das Interesse an zinsgünstigen Krediten der Förderbank ist nach wie vor groß. Im ersten Halbjahr stellte die Bankengruppe Fördergelder im Volumen von 36,5 Milliarden Euro zur Verfügung – ein Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.