Sportvorstand Christian Heidel von Schalke 04 hat dem neuen Trainer Domenico Tedesco vier Wochen nach dessen Amtsantritt ein exzellentes Zwischenzeugnis ausgestellt. „Das Bild, das ich von ihm im Kopf hatte, hat sich bisher zu 100 Prozent bestätigt“, sagte der 54-Jährige. Es sei „eine Freude, bei den Teamsitzungen dabei zu sein und zu sehen, wie aufmerksam alle Spieler zuhören. Domenico geht auf das kleinste Detail ein“, lobte Heidel den 31 Jahre alten Coach. Dass Tedesco die Profi-Erfahrung von lediglich vier Monaten als Cheftrainer beim Zweitligisten Aue mitbringt, merke man dem Novizen „überhaupt nicht“ an, so Heidel: „Ich behaupte sogar, dass er durch all seine Trainerjahre im Jugendleistungssport mehr Erfahrung in diesem Beruf hat als ein Bundesliga-Spieler mit 300 Erstliga-Partien, der nach dem Trainerlehrgang quasi direkt vom Platz auf die Bank wechselt.“
Der englische Nationalspieler Phil Jones von Manchester United ist von der UEFA für zwei internationale Klub-Spiele gesperrt worden. Der europäische Verband bestrafte damit Jones wegen beleidigender Äußerungen und fehlender Kooperation gegenüber einem Doping-Kontrolleur. Der Abwehrspieler wird nun sowohl das Supercup-Finale gegen Real Madrid als auch das erste Match in der neuen Champions-League-Saison verpassen.
Hannover 96 ist weiterhin an einer Verpflichtung des Stürmers Anthony Ujah interessiert. „Es bleibt dabei, dass wir den Spieler haben wollen und er zu uns möchte“, sagte 96-Manager Horst Heldt. Es habe aber „eine Absage nach unserer Anfrage“ vom derzeitigen Verein gegeben, erklärte Heldt. Der in der Bundesliga zuletzt bei Werder Bremen spielende Ujah ist in der chinesischen Liga bei Liaoning Whowin unter Vertrag.
Borussia Mönchengladbach wird ein im Jahr 2002 für den Bau des Borussia-Parks aufgenommenes Banken-Darlehen zum 31. Juli 2017 in Höhe der Restschuld von rund zwei Millionen Euro vollständig ablösen. Das Darlehen umfasste insgesamt 43,5 Millionen Euro. Zudem wird der Verein zwei für den Stadionbau bei der Stadt Mönchengladbach aufgenommene Darlehen von damals 35,8 Millionen Euro, die im Jahr 2012 bis zum Jahr 2036 inklusive Zinsen verlängert wurden, ebenfalls zum 31. Juli 2017 in Höhe von 50,6 Millionen Euro umschulden. Bei dieser Umschuldung fließen 2,6 Millionen Euro aus Eigenmitteln des Klubs, 48 Millionen Euro werden über zwei Darlehen von je 24 Millionen Euro finanziert. „Für Borussia bedeutet dies eine Verkürzung der Darlehenslaufzeit und eine Zinsersparnis“, sagte Borussia-Geschäftsführer Stephan Schippers.