Messer-Angreifer wollte als Märtyrer sterben

von Redaktion

Nach Angaben einer Sprecherin der Bundesanwaltschaft hat sich der Täter von Hamburg bei einer Vernehmung durch Beamte des Landeskriminalamts Hamburg am Sonntag näher geäußert. Eigenen Angaben zufolge habe sich der Mann seit geraumer Zeit mit radikal-islamistischen Themen beschäftigt. Zwei Tage vor der Tat habe er sich „für eine entsprechende Lebensweise entschieden“. Am Tattag selbst habe er sich entschlossen, „ein Attentat zu begehen – verbunden mit der Hoffnung, als Märtyrer zu sterben“. Vor der Tat hatte der 26-Jährige den Supermarkt bereits verlassen, war dann aber aus dem Bus gestiegen und umgekehrt. Der Palästinenser hatte am Freitag in dem Supermarkt im Hamburger Stadtteil Barmbek unvermittelt auf umstehende Menschen eingestochen. Er tötete einen 50 Jahre alten Mann, sieben Menschen wurden verletzt.

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