Utrecht – Der Skandal um kontaminierte Eier in den Niederlanden hat Bayern erreicht. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Homepage berichtet, wurden mit dem Insektizid Fipronil belastete Eier auch in den Freistaat geliefert. Wo und ob die Chargen noch im Verkauf sind, sei unklar. Bei normalen Verzehrmengen sind die Eier ungefährlich, vorsorglich sollten sie aber nicht gegessen werden.
Auch in den Niederlanden weitet sich der Skandal aus. Fipronil sei in den Eiern von weiteren 17 Geflügelbetrieben gefunden worden, teilte die Lebensmittelkontrollbehörde NVWA in Utrecht mit. Damit gelten nun Eier mit 27 Prüfnummern als gesundheitsschädlich. Eine zuvor ausgegebene generelle Warnung, vorläufig gar keine Eier mehr zu essen, schränkte die Behörde allerdings wieder ein.
180 Geflügelzüchterbetriebe wurden gesperrt. Belastete Eier waren zuvor auch nach Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gelangt.