München – Sexuelle Übergriffe von Pädophilen sind derzeit eine der größten Gefahren für Kinder und Jugendliche im Netz. Zu diesem Ergebnis kommt der Jahresbericht von jugendschutz.net, den Jugendschützern im Internet, wie das bayerische Sozialministerium gestern mitteilte. Ministerin Emilie Müller (CSU) appellierte daher an Eltern, keine Kinder- und Familienbilder im Netz zu veröffentlichen. Vor allem nicht solche, auf denen Kinder leicht bekleidet zu sehen sind. Die Täter trieben sich in Chatrooms, Foren und auf Messenger-Diensten herum, sie arbeiteten mit Musik, Spielen und kindgerechten Angeboten, um Opfer anzulocken.
Der Freistaat fördert jugendschutz.net, um über die Maschen von Tätern aller Art informiert zu sein. Auch Projekte werden unterstützt. kna