Der Sprecher von der Regensburger Initiative „Sea-Eye“, Hans-Peter Buschheuer, widerspricht der Darstellung, die meisten NGOs hätten den Verhaltens-Kodex zur Seenotrettung auf dem Mittelmeer nicht unterschreiben wollen. „Wir von Sea-Eye haben dem italienischen Innenministerium mitgeteilt, dass wir den Kodex unterschreiben würden – bis auf einen Punkt, in dem wir quasi zugestimmt hätten, unsere Schiffe zugunsten millionenteurer Rettungsboote zu verschrotten“, schreibt Buschheuer. Ein solches Ansinnen, hätte angesichts eines Budgets von 500 000 Euro in seinen Augen nämlich das Ende der Seenotrettung bedeutet.