Wenn richtig gezählt wurde, spielen Bully Herbig, Christian Tramitz und Rick Kavanian 26 Charaktere in ihrem neuen Film „Bullyparade“. Viele sind gute Bekannte – daher wird der Kinobesuch auch eine Art Familientreffen. Wir stellen die wichtigsten Teilnehmer vor:
Abahachi ist Herbigs Verneigung vor Winnetou. Der Häuptling der Apachen hat einen schwulen Zwillingsbruder, Winnetouch (ebenfalls gespielt von Herbig). Winnetouch lebt auf der zum Beautysalon umgebauten Puder-Rosa-Ranch. „Der Schuh des Manitu“, die Leinwandversion der Abenteuer von Abahachi, Ranger und Co. aus dem Jahr 2001, ist mit rund zwölf Millionen Zuschauern der zweiterfolgreichste deutsche Kinofilm seit 1945.
Ranger, gespielt von Christian Tramitz, ist ein weißer Südstaatler, der einst Abahachi an einem unbeschrankten Bahnübergang das Leben rettete. Seit damals sind die beiden Blutsbrüder – und Ähnlichkeiten mit Winnetou und Old Shatterhand rein zufällig.
Sissi, Kaiserin einer vom Untergang bedrohten Monarchie, geht inzwischen seltener mit ihrem Franz im Wald spazieren. Warum? „Weil wir jetzt im Schloss eine Toilette haben.“ Die von Herbig gespielte Figur hat es unter dem Titel „Lissi und der wilde Kaiser“ 2007 auch als Animationsfilm in die Kinos geschafft.
Mr. Spuck (Herbig) gehört mit Käpt’n Jürgen Thorsten Kork (Tramitz) und Chefingenieur Schrotty (Rick Kavanian) zur homosexuellen Besatzung der „Surprise“ und brachte es 2004 in „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1“ zur Leinwandreife. Mr. Spuck hat Globuli, zumindest aber Rescue-Tropfen dabei – und freut sich über jedes Stiefmütterchen am Planetenrand. Rund 9,1 Millionen Zuschauer sahen die Abenteuer der Crew im Kino – das „(T)Raumschiff“ ist damit der dritterfolgreichste Film in Deutschland seit 1945.