Im zugespitzten Transferstreit zwischen dem FC Ingolstadt und Rechtsverteidiger Florent Hadergjonaj hat Klubboss Harald Gärtner ein vorläufiges Machtwort gesprochen. Nachdem der Schweizer Jung-Nationalspieler seinen Wechselwunsch zum VfB Stuttgart in die Bundesliga öffentlich gemacht hatte, entgegnete Ingolstadts Geschäftsführer Gärtner am Freitag im Boulevardblatt „Blick“: „Es gab keine Einigung. Damit ist die Diskussion beendet. Für beide Klubs. Das Thema Stuttgart ist vom Tisch.“ Zuvor hatte der 23 Jahre alte Abwehrspieler den Verein attackiert und behauptet, der FCI habe eine Vereinbarung missachtet, wonach ihm im Fall des Abstiegs die Chance auf einen Vereinswechsel eingeräumt worden sei. Dies habe ihm Sportdirektor Thomas Linke zugesagt, der inzwischen nicht mehr bei den Schanzern ist. „Ich kann sagen, dass Herr Linke diese Zusage nicht gemacht hat“, stellte Gärtner klar. Hadergjonaj war im Sommer 2016 nach Oberbayern gekommen und hatte sich einen Stammplatz erkämpft. Nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga wurde er für andere Klubs interessant. „Wir wollen den Spieler nicht abgeben, er hat bei uns für Furore gesorgt“, stellte Gärtner klar.