Bianca Jagger (72), Umweltaktivistin und Ex-Frau von Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger, hat die Pläne von Staatspräsident Daniel Ortega für den Bau des Nicaragua-Kanals scharf kritisiert. „Ortega möchte den See und unsere Wälder für einen Kanal zerstören, der keinen Fortschritt bringt“, sagte Jagger laut lokalen Medien. Jagger rief alle Nicaraguaner auf, sich der Verteidigung der natürlichen Ressourcen des Landes anzuschließen. Bianca Jagger engagiert sich für eine Menschenrechtsstiftung, die ihren Namen trägt. Der Nicaragua-Kanal soll den Atlantik mit dem Pazifik verbinden und dem bereits bestehenden Panama-Kanal Konkurrenz machen. Die geplanten Baukosten betragen 50 Milliarden US-Dollar (42 Milliarden Euro).
Der Mann der dänischen Königin Margrethe (77), Prinz Henrik (83), will nach seinem Tod nicht neben seiner Frau bestattet werden. Das teilte das Königshaus mit. Traditionell wird das dänische Königspaar in der Domkirche von Roskilde beigesetzt. Der Bildhauer Bjørn Nørgaard fertigte bereits einen Sarkophag für die beiden an.
Die Königin sei mit der Entscheidung ihres Mannes einverstanden, hieß es weiter in der Mitteilung. Wo Prinz Henrik begraben werde, sei noch unklar. Er habe aber nicht die Absicht, in seiner französischen Heimat beigesetzt zu werden. Prinz Henrik hatte nie einen Hehl daraus gemacht, dass er mit seinem Titel nicht glücklich war. Er wäre gern König gewesen. 2016 ging er in den Ruhestand und legte dabei auch den Titel „Prinzgemahl“ ab.
Der Chemnitzer Langstreckenschwimmer Joseph Heß will die Elbe auf deutscher Seite im Alleingang herunterschwimmen. Er brach am Freitag in Bad Schandau in Sachsen auf. Der 30-Jährige plant für die Strecke nach Hamburg zehn Tage ein. 620 Kilometer will er zurücklegen. „So langsam dämmert mir, worauf ich mich da eingelassen habe“, sagte er vor dem Start. Auf der Internetseite „elbeschwimmer.com“ kann man den Wirtschaftsingenieur live verfolgen. Begleitet wird er von seinem Vater sowie Freunden mit dem Motorboot. Vorher musste der Mitarbeiter der Technischen Universität Chemnitz etliche Genehmigungen bei rund 15 Institutionen einholen.