Perlen im Programm

„A Hard Day’s Night“

von Redaktion

Hysterisch kreischende, zumeist weibliche Fans vor und in Konzertsälen, die die vier Musiker nur noch unter starkem Polizeischutz erreichen und wieder verlassen konnten – im Herbst des Jahres 1963 eskalierte die ekstatische Verehrung der Beatles, die als „Beatlemania“ in die Popmusikgeschichte eingehen sollte.

Was die „Fab Four“ am Ende dazu bewog, keine Konzerttourneen mehr zu unternehmen, weil sie auf der Bühne ihre eigene Musik nicht mehr hören konnten, belustigte sie zunächst noch. Und so stieß die Idee des Regisseurs Richard Lester, John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr zu Protagonisten eines Films zu machen, in dem sie quasi ihren Alltag als bejubelte Stars spielen sollten, auf Zustimmung des Quartetts. Im Jahr 1964 entstand „A Hard Day’s Night“ (in Deutschland auch „Yeah, Yeah, Yeah“), die Geschichte der vier Liverpooler Musiker John, Paul, George und Ringo, die sich auf eine Live-Show im Fernsehen vorbereiten und kurz vor dem großen Auftritt feststellen müssen, dass einer von ihnen, Schlagzeuger Ringo, spurlos verschwunden ist.

„A Hard Day’s Night“, eine Mischung aus authentischen Auftritten der Beatles, eingebettet in eine schräge Spielhandlung, gilt im Rückblick als Prototyp des erst 20 Jahre später aufkommenden Genres der Musikvideos. Drehbuch und Musik wurden sogar für einen Oscar nominiert.

Darsteller: John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Ringo Starr.

Regie: Richard Lester.

Unser Fernsehtipp der Woche

Arte Freitag, 11. August, um 21.55 Uhr

An dieser Stelle geben immer montags Mitarbeiter unserer Zeitung einen Fernseh-, Radio- oder Streamingtipp der Woche – jenseits der bekannten Klassiker.

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