Die Brasilianer Evandro Goncalves Oliveira Junior/Andre Loyola Stein haben bei der WM in Wien den Titel gewonnen und damit die Nachfolge ihrer Landsmänner Alison/Bruno Schmidt angetreten. Die Weltranglistenzehnten besiegten im Endspiel die Lokalmatadoren Clemens Doppler/Alexander Horst mit 2:0 (23:21, 22:20). Im ersten Satz vergaben die beiden Österreicher fünf Satzbälle. Evandro/Loyola bilden erst seit dieser Saison ein Team. Evandro, 27, war bester Aufschläger des Turniers und rettete seinem Team den ersten Satz mit sechs Assen. Angestachelt von der Heimkulisse auf der Donauinsel hatten Doppler/Horst im Halbfinale die Russen Nikita Liamin und Wiatscheslaw Krassilnikow 2:0 (22:20, 21:19) besiegt. Die späteren Weltmeister bezwangen im ersten Halbfinale die Niederländer Christiaan Varenhorst/Maarten Van Garderen 2:0 (21:15, 21:13). Die Russen Liamin/Krassilnikow sicherten sich mit einem 2:0 (21:17, 21:17) gegen Varenhorst/Van Garderen die Bronzemedaille.
Die Welttitelkämpfe 2019 könnten in Deutschland stattfinden. Hannes Jagerhofer, Chef der WM 2017 in Wien, bestätigte das Interesse der Hansestadt Hamburg an der Austragung der nächsten Weltmeisterschaften. Als WM-Spielstätte will Jagerhofer, 55, allerdings nicht das Tennisstadion am Rothenbaum, wo in diesem Jahr vom 23. bis 27. August das Welttour-Finale ausgetragen wird. „Wir brauchen mehr Platz, am liebsten möchte ich mit diesem Turnier am Wasser sein“, sagte er. In den nächsten Wochen will der österreichische Unternehmer, der die Major-Serie auf der Welttour begründet hat, mit den Verantwortlichen die Möglichkeiten prüfen.
Olympiasieger Alistair Brownlee hat seine Saison verletzungsbedingt vorzeitig beendet. Der 29 Jahre alte Brite, der mittlerweile über die halbe Ironman-Distanz startet, erklärte bei Instagram, dass ihm seine chronischen Hüftbeschwerden keine andere Wahl ließen, als sich einer Operation zu unterziehen. „Es war eine extrem harte Entscheidung“, schrieb der Goldmedaillengewinner von London 2012 und Rio de Janeiro 2016.