Die deutschen Fluggesellschaften fürchten, auf dem heimischen Markt gegenüber der ausländischen Konkurrenz ins Hintertreffen zu geraten. Zwar beförderten Lufthansa, Air Berlin, Condor und TUI Fly zusammen im ersten Halbjahr 5 Prozent mehr Fluggäste als im Vorjahreszeitraum. Die Flughäfen verzeichneten jedoch mit einem Plus von 6,4 Prozent ein stärkeres Wachstum, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtete.
Beim Abbau der Arbeitslosigkeit ist nach Einschätzung von Bundesagentur-Chef Detlef Scheele das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Sollte sich an den guten Rahmenbedingungen nichts ändern, könnte die Zahl der Arbeitslosen in den nächsten Jahren um weitere 200 000 auf 2,2 bis 2,3 Millionen sinken, sagte Scheele.
Nur 40 Prozent der Beschäftigten sehen einer Umfrage zufolge Aufstiegsmöglichkeiten im eigenen Unternehmen. Das sind sieben Prozentpunkte weniger als bei einer Befragung vor zwei Jahren, wie aus einer Studie des Beratungs-und Prüfungsunternehmens EY hervorgeht. Vor allem Frauen scheinen auf der Karriereleiter nicht voran zu kommen: Nur 37 Prozent von ihnen sehen entsprechende Möglichkeiten, während es bei den Männern 44 Prozent sind.
Bankkunden, die auf mehr Durchblick im Gebühren-Dschungel hoffen, müssen sich gedulden. Voraussichtlich erst im kommenden Jahr werden Vorschriften in Kraft treten, die für mehr Transparenz bei Bankentgelten sorgen sollen. Eigentlich waren sie in diesem Sommer erwartet worden. Doch bisher hat die Europäische Bankenaufsicht EBA die notwendigen Hinweise noch nicht erlassen -eine Art Muster für europaweit einheitliche Angaben. „Wir rechnen damit im kommenden Jahr“, sagte Kay Görner, Marktwächter Finanzen von der Verbraucherzentrale Sachsen.
Warren Buffet: Weniger Gewinn
Investorenlegende Warren Buffett hat mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway im zweiten Quartal deutlich weniger verdient. Verglichen mit dem Vorjahreswert fiel der Überschuss um 15 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar (3,6 Mrd Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Das operative Ergebnis sank um elf Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar. Bereits im Vorquartal war der Gewinn erheblich geschrumpft. Schwierigkeiten gab es im Versicherungsgeschäft, einer wichtigen Stütze in Buffetts Imperium. Zudem lieferte die Investmentsparte deutlich schlechtere Ergebnisse. Analysten hatten mehr Gewinn erwartet, die Aktie verzeichnete nachbörslich Verluste.