Der spanische Fußballstar Juan Mata von Manchester United will die Fußballwelt zum Besseren verändern. Er versprach, ein Prozent seines Gehalts zu spenden und hofft, dass ihm weitere Spieler, Vereine und Verbände folgen. Der 29-Jährige verdient Schätzungen britischer Medien zufolge rund 7,7 Millionen Euro im Jahr. Mit Spanien wurde Mata 2010 Welt- und 2012 Europameister. „Was wir versuchen zu tun, ist eine allgemeine soziale Agenda für den Fußball zu definieren“, sagte Mata einer Mitteilung der Initiative Common Goal zufolge, die am Freitag veröffentlicht wurde. Er suche nun weitere Fußballer als „Startelf“ für das Projekt. Langfristiges Ziel ist den Organisatoren zufolge, ein Prozent aller Fußball-Erlöse in soziale Sportprojekte zu stecken. Sie gehen davon aus, dass die Fußballindustrie jährlich mindestens 26 Milliarden Euro einnimmt. Hinter der Initiative steht die Organisation Streetfootballworld.
Kulturgenuss kurz vor der heißen Wahlkampfphase: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Samstagabend die Premiere von „Lady Macbeth von Mzensk“ bei den Salzburger Festspielen besucht. Merkel (63) kam in schwarzer Hose und einem mehrfarbigen Kimono. Dazu wählte die Regierungschefin schwarze Schuhe und eine kleine schwarze Handtasche. Merkel trug das Outfit bereits 2008 bei der Festspielaufführung „Romeo und Juliette“ und 2014 bei einem Konzert des österreichischen Pianisten Rudolf Buchbinder.
Der Rolling-Stones-Gitarrist Ronnie Wood hat sich wegen einer möglicherweise lebensbedrohlichen Krebsläsion einen Teil der Lunge entfernen lassen. Der britischen Zeitung „Mail on Sunday“ sagte er, den Kampf gegen den Krebs habe er vorläufig gewonnen. Allerdings gehe er jetzt alle drei Monate zum Check-up beim Arzt.
Der Krebsverdacht kam Wood zufolge im Mai bei einer Routineuntersuchung vor dem Beginn einer Tournee der Band auf. „Ganz ehrlich, überrascht war ich nicht“, sagte der langjährige Kettenraucher. Eine Woche lang habe er auf das Ergebnis der Untersuchung gewartet. Wood hat das Rauchen im Jahr 2016 aufgegeben.