von Redaktion

Zähne mögen praktisch sein – als zahnlose Ente kann ich da ja leider nicht mitquaken. Sicher weiß ich nur: Manchmal machen sie Probleme. So war das schon in der Steinzeit und bereits damals versuchten Zweibeiner etwas gegen Zahnprobleme zu tun. Nach und nach wurden sie immer besser darin.

Rezepte, was bei welchen Beschwerden zu tun sei, gab es schon im Alten Ägypten, also vor ein paar tausend Jahren. Hohle Zähne füllten sie manchmal mit Harzen. Und ausgefallene Zähne wurden bei Mumien mit Draht wieder im Mund befestigt. Die Ägypter glaubten nämlich, der Körper müsse vollständig erhalten bleiben, damit ein Mensch nach dem Tod im Jenseits weiterleben kann. Die Lebenden mussten sich mit allerlei Spülungen und anderen Mittelchen begnügen. Sogar Zaubersprüche kamen bei Zahnproblemen zum Einsatz. Die Ersten, die zu Lebzeiten einen Zahnersatz im Mund hatten, waren wohl vor etwa 2500 Jahren die Etrusker – ein Volk auf dem Gebiet des heutigen Italien. Die Leute nahmen Goldbänder und Tierzähne und ersetzten damit fehlende Zähne. So sah das Gebiss wieder einigermaßen normal aus und mit dem Sprechen klappte es auch wieder besser. Zum Kauen taugten die Dinger eher nicht. Die alten Römer, also die Nachbarn der Etrusker, fanden den Zahnersatz trotzdem toll – und kopierten diese Technik daher bald. Eure Paula

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