Badstuber: Servus wegen Ancelotti

von Redaktion

Ex-Bayer spürte kein Vertrauen mehr – „Habe Bock, zu kicken“

Stuttgart – Das Vertrauen der Verantwortlichen und die Lust am Fußball haben Holger Badstuber nach langem Hin und Her zu einem Wechsel zu Bundesliga-Aufsteiger VfB Stuttgart bewegt. „Ich habe Gespräche vor allem mit dem Trainer und Jan Schindelmeiser (Ex-Sportvorstand, Anm. d. Red.) geführt. Der Trainer ist für mich die entscheidende Person“, sagte der 28-Jährige gestern bei seiner Vorstellung über Stuttgart-Coach Hannes Wolf: „Ich hatte das Gefühl, dass mich der ganze Verein wollte.“

Beim FC Bayern, wo er außer einem halben Jahr Ausleihe an Schalke 15 Jahre unter Vertrag stand, sah der Verteidiger auch wegen Carlo Ancelotti keine Zukunft mehr. „Ich habe bei dem Trainer nicht das Vertrauen gesehen. Ich hätte natürlich schon bei Bayern bleiben können, aber ich habe Bock zu kicken“, so der frühere Nationalspieler.

Der in der Vergangenheit immer wieder verletzungsgeplagte Badstuber ist nach eigenen Angaben körperlich fit. „Ich bin seit einem Jahr gesund, aber das sehen die meisten wieder nicht“, sagte er. Dass es beim VfB ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Technischen Direktor der Münchner, Michael Reschke, gibt, freut Badstuber: „Er ist ein Top-Mann, sehr professionell und er arbeitet hart. Er kennt das große Ganze.“

Badstuber kickte bereits in seiner Jugend beim VfB. Sein Trainer Wolf hatte am Wochenende erklärt, er plane mit dem 28-Jährigen erst nach der Länderspielpause im September als vollwertige Arbeitskraft. Er soll sich erst akklimatisieren.  sid/mm

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