Wie kann man seine Heimat am besten kennenlernen? Einfache Frage – natürlich mit dem Radl. Der Fahrtwind saust einem um die Ohren und man kommt schnell voran. Allerdings sollte man sich ein bisserl auskennen, sonst verfranst man sich schnell. Aber es gibt ja wunderbare Radlführer wie das neue Buch von Bernhard Irlinger, in dem 34 Touren durch das „weiß-blaue Paradies“ zu finden sind. Weiß-blaues Paradies – so nennt es der Autor. Aber wahrscheinlich stimmt es halt doch. Wer mal von Herrsching aus rund um den Ammersee gefahren ist oder von Benediktbeuern über Iffeldorf nach Seeshaupt, der wird dem nur schwer widersprechen können.
Die Radltouren in dem Buch sind gut beschrieben; es gibt Angaben zur Schwierigkeitsstufe, zum Höhenunterschied, zur Weglänge – und ganz, ganz wichtig: Es gibt Wirtshaus-Tipps für unterwegs. Denn was ist schon eine Radltour durchs bayerische Alpenvorland ohne eine Radlermass als Belohnung? Oder zumindest eine Apfelschorle. sts