Aktuelles in kürze

von Redaktion

Konya-Besuch erlaubt

Nach einem Einschreiten der Nato dürfen Bundestagsabgeordnete nun doch die deutschen Soldaten im türkischen Konya besuchen. Die Reise zu dem Nato-Stützpunkt soll am 8. September stattfinden. Einen Besuch auf Eigeninitiative des Bundestags hatte die Türkei im Juli noch unter Hinweis auf die schlechten bilateralen Beziehungen verhindert. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) begrüßte den gestern verkündeten Kompromiss.

Als Reaktion auf die jüngsten Terroranschläge in Deutschland und Europa hat die Bundespolizei eine neue Direktion in Berlin eingerichtet, um von dort aus komplexe Einsätze zu steuern. Der Direktion sind Spezialkräfte der Bundespolizei unterstellt – etwa die Elitetruppe GSG9, die Hubschrauberflotte der Bundespolizei oder Sprengstoffentschärfer.

Nach der Eskalation in Venezuela erheben die Vereinten Nationen schwere Gewalt- und Foltervorwürfe gegen die Regierung von Präsident Nicolás Maduro. Bei den Protesten sei es zu unverhältnismäßiger Gewalt gegen Demonstranten gekommen. Experten hätten zudem willkürliche Verhaftungen, Folter und gewalttätige Hausdurchsuchungen festgestellt.

Irans Präsident Hassan Ruhani vertraut auch in seiner zweiten Amtszeit auf Mohammed-Dschawad Sarif als Außenminister. Auch weitere Schlüsselressorts bleiben unverändert. Enttäuscht dürften Ruhanis Wählerinnen sein: In der am Dienstag veröffentlichten Kabinettsliste taucht erneut keine Frau auf.

In Australien unternimmt die konservative Regierung nach dem gescheiterten ersten Anlauf einen neuen Versuch für eine Volksabstimmung über die Ehe für alle. Bisher dürfen Schwule und Lesben in Australien nicht heiraten.

Im südafrikanischen Parlament ist ein Misstrauensantrag gegen Präsident Jacob Zuma gescheitert. Obwohl in der geheimen Wahl auch Abgeordnete der Regierungspartei gegen Zuma stimmten, verfehlte die Opposition die notwendigen Stimmen. Zuma werden Korruption und Machtmissbrauch vorgeworfen.

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