1. Tipps zum sicheren Baden
-Nur an bewachten Stellen schwimmen gehen, nicht in unbekannte Gewässer springen.
-Sich abkühlen, bevor man ins Wasser springt.
-Nach dem Essen etwas warten (bei kompletter Mahlzeit, Snacks sind kein Problem) und keinen Alkohol trinken.
-Nicht bei Gewitter baden und vor allem auch nicht auf ein Boot gehen. Blitze können auch dort einschlagen.
-Solange Kinder nicht sicher schwimmen können, sollte man sie nicht unbeaufsichtigt lassen. Sichere Schwimmfähigkeit hat ein Kind erst ab dem Schwimmabzeichen Bronze. Das Seepferdchen reicht nicht aus.
-Aufblasbare Schwimmhilfen bieten keine Sicherheit im Wasser.
-Nicht an Orten baden, wo Schiffe und Boote fahren.
2. Wenn andere in Not sind
-Notruf absetzen, und zwar am besten die 112. Viele würden die 110 rufen und dadurch wertvolle Zeit verlieren, weil sie dann bei der Polizei landen, die wiederum den Notruf weiterleitet, sagt Rettungsschwimmer Claus Schramm.
-Je genauer man den Ort angeben kann, desto besser für die Rettungskräfte. Im Zweifelsfall über das Smartphone seinen Standpunkt orten oder andere Passanten fragen.
3. Wenn man selbst in Not gerät
-Der wichtigste und schwierigste Punkt: Ruhe bewahren. Wer in Panik gerät und herumstrampelt, verliert Kraft und kühlt schneller aus. Rücklings ins Wasser legen, der Kopf taucht bis zu den Ohren ins Wasser und das Kinn wird leicht zur Brust gezogen („toter Mann“ genannt).
-Um Hilfe rufen, Handzeichen machen.
-Bei Krämpfen: Muskeln dehnen.