Die US-Bundespolizei FBI hat im Juli das Haus von Donald Trumps früherem Wahlkampfchef Paul Manafort durchsucht. Ein Sprecher Manaforts bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der „Washington Post“. Manafort arbeite mit den Behörden zusammen, hieß es. Trumps früherer Wahlkampfchef steht im Zusammenhang mit den Untersuchungen des FBI in der Russland-Affäre.
Bei Autos und Motorrädern wird dem ARD-Magazin Plusminus zufolge auch bei den Lärm-Grenzwerten getrickst. Wie das Magazin berichtet, weichen die Werte des Messverfahrens teils erheblich vom tatsächlichen Lärm auf der Straße ab. Die Fahrzeuge seinen bewusst so konstruiert, dass die Emission der Fahrzeuge jenseits der gemessenen 50 Stundenkilometer um ein Vielfaches lauter ist“, heißt es bei „Plusminus“. Die Sendung wird vom Saarländischen Rundfunk verantwortet. Der Umweltverband BUND zog eine Parallele zum Diesel-Abgasskandal. Manches Motorrad könne erkennen, dass es in einer Prüfungssituation sei und mache dann die Auspuffklappe zu, sagte Holger Siegel von der Umweltschutzorganisation.
Die Bundesregierung bleibt vorerst bei ihrem Kurs der eingeschränkten Abschiebungen nach Afghanistan. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte am Mittwoch, es liege nun ein Zwischenbericht zur Neubewertung der Sicherheitslage in dem Land vor. Darin gebe es keine durchschlagenden Anhaltspunkte, dass die Haltung der Bundesregierung in dieser Frage korrigiert werden müsste. Zurückgeschickt werden sollen demnach weiter Straftäter und „Gefährder“ – Menschen, denen die Behörden einen Terrorakt zutrauen – und jene, die „hartnäckig ihre Mitarbeit an der Identitätsfeststellung“ verweigern. Nach dem Anschlag auf die deutsche Botschaft in Kabul hatte die Bundesregierung die Abschiebungen auf diese drei Gruppen beschränkt.
Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) hat Fehler der Sicherheitsbehörden im Umgang mit Hinweisen auf den späteren Messerattentäter eingeräumt. Die Behörden seien teils nicht schnell und gründlich genug mit Hinweisen auf die psychische Instabilität des Täters und seine Hinwendung zum radikalen Islam umgegangen, sagte er am Mittwoch in einer Sondersitzung des Innenausschusses der. Zudem sei kein psychologischer Sachverstand hinzugezogen worden. Wie WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung berichten, soll der abgelehnte Asylbewerber zunächst ein Attentat mit einem Lkw oder Auto erwogen haben. Außerdem bedauere er, nicht mehr Menschen getötet zu haben. Der Mann hatte in einem Supermarkt einen Menschen getötet und sieben verletzt.