Die Zuspitzung des Konflikts zwischen Nordkorea und den USA hat die Anleger verunsichert. Für den Dax erwies sich dabei allerdings der Bereich um die 12 100 Punkte abermals als Unterstützung. Hier drehte der deutsche Leitindex wieder nach oben und dämmte seine Verluste ein. Am Ende fiel er um 1,12 Prozent auf 12 154,00 Punkte. Der Dax pendelt nun schon seit Mitte Juli zwischen rund 12 100 und etwa 12 300 Zählern.
Zu den wenigen nachgefragten Einzelwerten gehörten die Papiere von Versorgern. Bei Eon setzen die Anleger weiterhin auf steigende Ausschüttungen. Die Papiere knüpften an der Dax-Spitze mit einem Plus von 3,68 Prozent an ihren jüngsten Aufwärtstrend an. Für RWE-Aktien ging es im Schlepptau um 0,77 Prozent nach oben.
Die Anteilscheine von Continental erzielten ein Plus von 0,47 Prozent. Die Perspektiven des Autozulieferers und Reifenproduzenten hätten sich aufgehellt, schrieben Analysten. Bankenwerte verloren überdurchschnittlich.
Im Dax sackten die Anteile der Commerzbank und der Deutschen Bank um 4,14 Prozent beziehungsweise 3,78 Prozent ab.
Beim Rückversicherer Munich Re monierten Börsianer die Prognose. Die Aktien fielen um rund 2,47 Prozent.
Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,23 am Vortag auf 0,20 Prozent.
Die EZB setzte den Euro- Referenzkurs auf 1,1731 (Dienstag: 1,1814) US-Dollar fest. dpa