Das Leben in Deutschland ist den zweiten Monat in Folge etwas teurer geworden. Insbesondere höhere Nahrungsmittelpreise und Mieten trieben die Jahresinflationsrate im Juli auf 1,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Behörde bestätigte damit eine erste Schätzung. Eine höhere Rate hatte es zuletzt im April mit 2,0 Prozent gegeben. Im Juni waren es 1,6 Prozent.
Tiefer in die Tasche greifen mussten Verbraucher für Nahrungsmittel, die sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent verteuerten. Preissprünge gab es bei Butter (plus 64,0 Prozent), insgesamt wurden Speisefette und -öle um 29,2 Prozent teurer.