Die Grünen sind in der neuen Wahlumfrage des Instituts „Emnid“ mit einem Zustimmungswert von sieben Prozent hinter FDP und AfD (je acht Prozent) zurückgefallen. Die Union kommt in der Sonntagsfrage zum achten Mal in Folge auf 38 Prozent, die SPD auf 24 (+1). Die Linke liegt weiter bei zehn Prozent.
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihre Minister müssen bis auf Weiteres auf die VIP-Hubschrauber der Bundeswehr verzichten. Der „Spiegel“ berichtet, die drei Hubschrauber des Typs Cougar würden nach einer Sicherheitswarnung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit umfangreich gewartet.
Bei Protesten nach der Präsidentschaftswahl in Kenia sind Menschenrechtlern zufolge mindestens 24 Menschen getötet worden. 17 davon seien in der Hauptstadt Nairobi gestorben, die meisten von der Polizei erschossen. Staatschef Uhuru Kenyatta hatte sich bei der Wahl eine zweite Amtszeit gesichert. Die Opposition nannte die Ergebnisse „Schwindel“.
Die frühere argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner will wieder in die Politik. Bei den Vorwahlen zur Parlamentswahl trat die Staatschefin von 2007 bis 2015 am Sonntag mit ihrer neuen Partei Unidad Ciudadana (Bürgerliche Einheit) an. Im Oktober will sie sich zur Senatorin der Provinz Buenos Aires wählen lassen. Die Vorwahlen dienen zur Lichtung des Parteienspektrums. Nur wer mindestens 1,5 Prozent der Stimmen erhält, darf an der Wahl am 22. Oktober teilnehmen.
Tunesische Sicherheitskräfte haben laut eigenen Angaben eine Terrorverschwörung in dem nordafrikanischen Land aufgedeckt. Es seien fünf Personen einer Extremistenzelle festgenommen worden. Dschihadisten sollen Anschläge auf die Polizei und das Militär im Süden des Landes geplant haben.
Der Iran erhöht das Budget für sein Raketenprogramm. Präsident Hassan Ruhani sieht darin politische und wirtschaftliche Vorteile, das 500-Millionen-Euro Programm könnte laut Medien aber auch eine Reaktion auf neue Wirtschaftssanktionen der USA sein.