Die EU-Kommission hat versichert, dass eine geplante Verschärfung von Auflagen für die Keramikindustrie nicht zum Aus für deutsche Porzellanmanufakturen führen wird. Die Kommission werde sicherstellen, dass eine mögliche Verschärfung von Schwermetallgrenzwerten den legitimen Bedenken der Keramikindustrie Rechnung trägt und gleichzeitig einen hohen Verbraucherschutz gewährleistet, sagte eine Sprecherin am Sonntag. Es sei geplant, mit allen Beteiligten entsprechende Gespräche zu führen. „Der Spiegel“ hatte zuvor berichtet, dass die geplante Verschärfung der Grenzwerte für Cadmium und Blei Unternehmen wie die Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen in Schwierigkeiten bringen könnte. Beide giftigen Stoffe können in farbigen Glasuren von Keramik zum Einsatz kommen und von dort aus in Lebensmittel gelangen.
Anstelle von Kickertischen und Schlafkojen im Büro sollten Start-up-Firmen nach Auffassung des Berliner IT-Experten und Unternehmers Dirk Owerfeldt lieber flexible Arbeitszeiten und Teilzeit anbieten sowie Elternzeit auch für Männer akzeptieren. „Es macht doch keinen Sinn, die motivierten, hochqualifizierten Mitarbeiter durch 14-Stunden-Tage regelrecht auszupressen“, sagte Owerfeldt. Stattdessen sollten Start-ups, die langfristig erfolgreich sein wollten, schon in der Gründungsphase darauf achten, einen geregelten Arbeitstag für möglichst viele Mitarbeiter anzubieten.
Der Branchenverband VDA erwartet durch die Umtauschprämien von Autoherstellern für neue Diesel einen höheren Absatz. VDA-Präsident Matthias Wissmann sagte der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, er gehe davon aus, dass die Umweltprämien eine spürbare Wirkung auf die Pkw-Nachfrage haben werden. Dadurch werde ein deutlicher Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in den Städten geleistet, zugleich der Umstieg auf die Elektromobilität unterstützt.
Angesichts des bundesweiten Mangels an Lkw-Parkplätzen wird in einer Studie eine bessere Steuerung der Lkw-Ströme gefordert. Außerdem geht es um digitale Anmelde- und Reservierungssysteme für die Nutzung der knappen Parkflächen. Mit digitaler Steuerung könnten etwa Doppelparkplätze nach Abfahrtszeit in der richtigen Reihenfolge angefahren werden, um so Rangierfläche zu sparen, heißt es in einer Studie der Universität Duisburg-Essen mit der IHK Niederrhein. Nach offiziellen Prognosen soll der Lastwagen-Güterverkehr bundesweit von 2010 bis 2030 um 39 Prozent wachsen.