München – Es war kein leichter Gang für Alexander Strobl nach der 1:2-Niederlage gegen Ingolstadt. Bei beiden Gegentoren hatte der 1860- Keeper gepatzt. Und nun musste er sich auch noch von der Münchner Presse ausfragen lassen. Doch der Österreicher löste die unangenehme Aufgabe beeindruckend wacker. „Da braucht man nichts schönreden, das nehme ich auf meine Kappe. Das ist scheiße für mein Team, das muss ich ehrlich zugeben“, reagierte er mit ungeschminkter Selbstkritik.
Immerhin hatte Strobl, der anstelle von Keeper Marco Hiller den Münchner Kasten hütete, auch zwei Prachtparaden geboten. „Das bringt mir jetzt nicht mehr viel“, meinte Strobl. Schade sei es um die Mannschaft: „Der muss ich ein Riesenkompliment machen, die hat richtig toll gespielt und alles rausgehauen.“ Ob er nun schwer geknickt sei nach der für ihn so unglücklichen Partie? Strobl gab sich unverzagt: „Mit 24 Jahren bin ich alt genug; da kann man mit Niederlagen umgehen.“ gib