Vielfältige Bräuche zu Mariä Himmelfahrt

von Redaktion

In mehr als 80 Prozent der bayerischen Kommunen ist Mariä Himmelfahrt ein gesetzlicher Feiertag, und zwar dort, wo mehr Katholiken als Protestanten wohnen. Grundlage ist die Volkszählung von 2011. Vor allem in Ober- und Niederbayern und auch Franken bleiben die Geschäfte geschlossen, nicht aber im Städtedreieck Nürnberg/Fürth-Erlangen. Das katholische Hochfest Mariä Himmelfahrt wird auch „großer Frauentag“ genannt. Es ist mit vielen Bräuchen verbunden, etwa Lichterprozessionen, Kräuterweihen und den Frauendreißiger. In St. Maria Thalkirchen nahe dem Münchner Tiergarten wird der Frauendreißiger um 19 Uhr mit einem Festgottesdienst mit Lichterprozession durch Erzabt Korbinian Birnbacher von der Erzabtei St. Peter in Salzburg eröffnet. In Maria Ramersdorf im Münchner Südosten feiert Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg mit einem Festgottesdienst um 10 Uhr den Beginn der Feierlichkeiten zum Frauendreißiger, der bis zur Kreuzerhöhung am 14. September zelebriert wird. Weil die Kirche in Ramersdorf wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist, werden die Gottesdienste in einem Zelt im Pfarrgarten gefeiert. In mehr als hundert Kirchengemeinden wird auch das Patrozinum gefeiert. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, weiht am Dienstag im Münchner Liebfrauendom um 10 Uhr in einem Festgottesdienst die mitgebrachten Kräuterbuschen.  svs

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