von Redaktion

BUCH

Gilt ein Leben als gerettet, wenn das Opfer danach im Wachkoma liegt? Um diese Frage dreht sich Monika Helds Roman „Sommerkind“. Malus Familie zerbricht an ihrem „Fast-Ertrinken“, die Ehe der Eltern scheitert, der Bruder begeht einen Suizidversuch, die Lebensretterin quält sich mit Schuldgefühlen. Behutsam, mit Liebe zum Detail untersucht Held den Konflikt zwischen Schuld und Verantwortung. Keine leichte, aber gerade deshalb eine lohnende Lektüre.  mbl

Lesenswert ((((;

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