Aktuelle Tipps für Senioren

von Redaktion

Kalte Güsse helfen gegen dicke Beine

Bei Hitze sammelt sich im Gewebe mancher Menschen Wasser. Vor allem Frauen sind von Ödemen betroffen, weil ihr Bindegewebe schwächer ist und ihr Körper ein Hormon freisetzt, das Wassereinlagerungen begünstigt. Ein Hausmittel gegen angeschwollene Knöchel sind kalte Güsse, erklärt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in der Zeitschrift „Neue Apotheken Illustrierte“.

Einfach mit dem Duschkopf oder einem Wasserschlauch das rechte Bein von unten nach oben – also zum Herzen – kalt abbrausen. Das Gleiche mit dem linken Bein wiederholen. Dadurch ziehen sich die Blutgefäße zusammen, und der Körper kann das überschüssige Wasser besser abtransportieren.

Patienten mit Herzschwäche müssen bei Hitze ausreichend Wasser trinken. Gleichzeitig darf es auch nicht zu viel Flüssigkeit sein, warnt die Deutsche Herzstiftung. Das kann die Herzleistung ebenfalls schwächen. Deswegen rät die Herzstiftung, sich morgens und abends auf die Waage zu stellen. Wiegt jemand am Abend mehr als 500 Gramm mehr, hat er zu viel getrunken. Wer abgenommen hat, sollte zum Arzt gehen.

Die Regel „Frühstücke wie ein Kaiser“ ist Experten zufolge veraltet, betont Professor Johannes Erdmann, Ernährungsmediziner von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, in der „Apotheken Umschau“. Allerdings riskieren Frühstücksmuffel, die mit leerem Magen aus dem Haus gehen, in die Heißhungerfalle zu tappen – sie holen sich am Vormittag oft eine Butterbrezel oder essen mittags die doppelte Portion. Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt daher, sich am Abend vorher Äpfel, Birnen oder Karotten klein zu schneiden und diese dann zu essen, wenn der Magen sich doch meldet. Für alle anderen gilt, dass das Frühstück insgesamt nur 25 bis 30 Prozent des Tagesbedarfs an Kalorien abdecken sollte.

Die Mundgesundheit von Senioren hat sich in den letzten zehn Jahren deutlich verbessert. Das geht aus der Deutschen Mundgesundheitsstudie hervor. Demnach besitzen ältere Menschen immer länger und mehr eigene Zähne. Pflegebedürftige dagegen weisen laut der Studie eine schlechtere Zahn- und Mundgesundheit auf. Rund ein Drittel der Pflegebedürftigen ist laut der Studie nicht mehr selbst in der Lage, Zähne und Zahnprothesen eigenständig zu reinigen. Die Bundeszahnärztekammer und das Zentrum für Qualität in der Pflege haben deswegen die wichtigsten Hinweise zur Mund- und Zahnpflege von Pflegebedürftigen in zwölf Kurzfilmen zusammengefasst. Diese Erklärvideos gibt es auf der Internetseite YouTube.de unter dem Stichwort „Bundeszahnärztekammer“.

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