Aktuelles in kürze

von Redaktion

80 verletzte Menschen

Bei politisch motivierten Straftaten sind im Juni 80 Menschen verletzt worden. Wie die Bundesregierung in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion mitteilte, wurden in diesem Zeitraum 1665 politische Straftaten gemeldet. Von den Straftaten waren 974 politisch rechts motiviert und 401 politisch links. Im Bereich der „politisch motivierten Kriminalität – Religiöse Ideologie“ lag die Zahl der Taten bei 73.

Bei zwei Angriffen auf UN-Stützpunkte in Mali sind mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Am Montagabend überfielen unbekannte Angreifer ein UN-Lager in Timbuktu. Bei dem Überfall starben insgesamt 13 Menschen, unter ihnen fünf malische Wachtposten. Sechs Angreifer wurden bei der anschließenden Verfolgung getötet. In Mali kommt es immer wieder zu Angriffen auf Blauhelme. Die Terrororganisation Al-Kaida und andere extremistische Gruppen sind vor allem im Norden Malis aktiv.

Wegen Majestätsbeleidigung ist ein thailändischer Student (26) am Dienstag zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht in Bangkok sah es als erwiesen an, dass er den König Maha Vajiralongkorn im Internet verunglimpft habe. Ihm wurde zur Last gelegt, dass er auf Facebook einen Artikel weitergeleitet hatte, den der britische Sender BBC kurz zuvor über den neuen König veröffentlicht hatte.

Mit Luftangriffen hat die irakische Armee eine Offensive auf eine der letzten größeren IS-Bastionen im Norden des Landes eingeleitet. Jets der Luftwaffe hätten mit der Bombardierung von Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat in der Stadt Tal Afar begonnen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.

Die Nutzung des Kurznachrichtendienstes Twitter bleibt im Iran verboten. Vizestaatsanwalt Abdolsamad Choramabadi sagte, die Justiz habe halte daran fest, dass eine Twitter-Mitgliedschaft illegal sei. Das Kommunikationsministerium hatte sich für eine Aufhebung des Verbots eingesetzt, weil nicht nur Millionen Iraner, sondern auch Präsident Hassan Ruhani den Dienst trotz des Verbots regelmäßig nutzen.

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