von Redaktion

Vor ein paar Tagen machten wir Enten einen Ausflug nach Bad Reichenhall. Doch Klara wollte plötzlich nicht mehr weiterfliegen. „Still, haltet beide den Schnabel!“, quakte sie mir und Agnes zu. „Sonst wecken wir die schlafende Hexe.“ Doch Agnes dachte gar nicht daran, still zu sein. Im Gegenteil, sie quakte nun extra laut. „Um diese Hexe zu wecken, brauchst du einen Hammer“, schnatterte sie. „Die schlafende Hexe ist nämlich ein Felsen, der einfach ein wenig seltsam aussieht.“ Ich nickte. „Das ist dann wohl wie mit der Steinernen Agnes“, quakte ich. Von diesem Felsen, der wie meine Freundin heißt, habe ich euch schon gequakt. Zu dem wollten wir nämlich eigentlich fliegen. Zum Glück traute sich Klara endlich weiter – und das hat sich gelohnt: „Wow, der sieht wirklich wie eine Ente aus“, quakte Klara. Es ist kaum zu glauben, dass allein Wind und Wetter so einen komischen Felsen formen können. Der besteht aber einfach aus verschiedenen Gesteinsarten, die verschieden hart sind und daher auch unterschiedlich schnell verwittern. Da bleibt an einer Stelle das Gestein länger erhalten, an anderer ist da schon mehr abgebröckelt. So können wirklich komische Felsformen entstehen. Zweibeiner sehen in der „Steinernen Agnes“ allerdings keine Ente, sondern eine Dame mit Hut. Sie war also doch nicht nach meiner Freundin benannt – schade eigentlich. Eure Paula

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