EUROPAS FUSSBALLER DES JAHRES

Lewandowski auf Platz neun

von Redaktion

Ronaldo vor Rekordsieg – Dzsenifer Marozsan unter den Top Drei

Nyon – Cristiano Ronaldo darf auf die nächste Auszeichnung seiner Karriere hoffen. Der 32-jährige Portugiese von Real Madrid steht wie sein Dauerrivale Lionel Messi (FC Barcelona) und Italiens Torwart-Ikone Gianluigi Buffon (Juventus Turin) auf der Shortlist der UEFA bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres. Die Entscheidung wird am 24. August publik.

Messi und Buffon haben allenfalls Außenseiterchancen. Sollte Ronaldo zum vierten Mal die Trophäe erhalten, wäre er alleiniger Rekordhalter. Außer dem königlichen Star (2008, 2014, 2016) ist die Ehre nur Messi (2009, 2011, 2015) drei Mal zuteilgeworden. Und eigentlich sollte an der Wahl des Offensivspielers kein Weg vorbeiführen.

Denn rein sportlich waren die letzten zwölf Monate mal wieder einmalig. Bei seinem Triumphzug mit Real – die Spanier hatten neben dem Erfolg in der Königsklasse den ersten Meistertitel seit fünf Jahren gefeiert, zudem die Klub-WM und den europäischen Supercup gewonnen – schoss Ronaldo den Ball in 46 Pflichtspielen 42 Mal in das Tor. Zudem erzielte der Europameister in zehn Länderspielen 14 Tore.

Hinter seinem Real-Teamkollegen Luka Modric landete Toni Kroos im Ranking der UEFA auf dem fünften Platz. Es folgen Paulo Dybala (Juventus Turin), Sergio Ramos (Real) und Kylian Mbappé (Monaco). Als Neunter wurde Robert Lewandowski (FC Bayern) geführt, er ist der einzige Bundesliga-Vertreter. Hinter ihm kam Zlatan Ibrahimovic (Manchester United) in die Top Ten. Bei den Frauen stehen DFB-Kapitänin Dzsenifer Marozsán von Olympique Lyon sowie Pernille Harder (Dänemark) und Lieke Martens (Niederlande) auf der UEFA-Shortlist.  sid

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