Durch die aktuelle Euphorie um den Regionalligisten TSV 1860 hat sich die Kartennachfrage noch einmal verstärkt. Für die Heimspiele gegen den FC Ingolstadt 04 II (Freitag, 1. September) und die SpVgg Greuther Fürth (Freitag, 15. September) gibt es bereits jetzt nur noch Resttickets. Die Karten können auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße (Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00 bis 18 Uhr) und in der Orlandostraße 8 (Mo. bis Sa. 10 bis 19 Uhr) gekauft werden. Zudem sind Karten über den Online-Ticketshop erhältlich.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat in der Debatte über Gewalt in Fußballstadien ein härteres Durchgreifen der Vereine gefordert. „Überführte Gewalttäter müssen Stadionverbote erhalten. Das hat auch eine abschreckende Wirkung“, sagte der CSU-Politiker: „Ich höre aber leider immer wieder, dass Vereine damit sehr lasch umgehen. Das muss sich ändern.“ Der 60-Jährige hat dabei auch diverse Ultra-Gruppierungen im Blick. Zwar seien „nicht alle Ultras gewalttätige Chaoten. Aber viele Gewalttäter sind Ultras“, sagte Herrmann. Eine Gruppierung, die sich nicht klar von Gewalt abgrenzt, dürfe auch von den Vereinen „nicht mehr anerkannt und unterstützt werden“, sagte Herrmann.
Ousmane Dembélé stößt mit seinem Streik bei Borussia Dortmund auch innerhalb der Mannschaft zunehmend auf Unverständnis. Sollte der 20-Jährige wieder beim BVB-Training auftauchen, „würden wir das intern regeln“, sagte Abwehrspieler Gonzalo Castro: „Aber Sie dürfen davon ausgehen, dass wir ihm klipp und klar sagen würden, dass so etwas nicht geht und sein Verhalten mannschaftsschädlich ist.“ Dembélé hat ein Angebot des FC Barcelona, allerdings haben die Katalanen und der BVB bislang keine Einigung erzielt. Der Franzose war vergangene Woche nicht zum Training erschienen und wurde daraufhin von den Westfalen suspendiert. „Es wäre fatal für den Fußball, wenn Spieler einfach machen, was sie wollen“, sagte Castro.
Der FC Barcelona ist offenbar auch mit einem weiteren Angebot für den Brasilianer Philippe Coutinho beim FC Liverpool abgeblitzt. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus dem Umfeld des Premier-League-Klubs erfuhr, hatten die Spanier in ihrer dritten Offerte insgesamt 124,7 Millionen Euro für den 25-jährigen Offensivspieler geboten. Das vorherige Angebot soll 99 Millionen Euro betragen haben. Coutinho selbst soll sich dazu entschlossen haben, das Liverpooler Trikot nicht mehr zu tragen. Er wollte den Wechsel eigentlich noch vor der Abreise zu Länderspielen in Brasilien klar machen.