Auftakt mit einem Rumpfkader

von Redaktion

Ohne fünf starten Bayerns Basketballer in die Vorbereitung – Trainingslager in Italien

München – Sasa Djordjevic muss gar nicht in München vorbeischauen – ein Bild von der Verfassung seiner Profis kann sich der Trainer der Basketballer des FC Bayern auch so machen. Gleich fünf Münchner stehen am Sonntag auf dem Feld, wenn beim Supercup in Hamburg Gastgeber Deutschland auf Djordjevic’ Serbien trifft. Danilo Barthel und Alex King bekommen es mit Vladimir Lucic und den Neu-Münchnern Stefan Jovic und Milan Macvan zu tun. Alle fünf wollen mit ihren Nationalteams demnächst bei der EM nach Edelmetall greifen.

Womit in München zunächst nicht mehr als ein Rumpfkader bleibt, um für eine Saison zu üben, in der man so gerne mal wieder nach einem Titel greifen will. Seit Mittwochabend ist die Sommerpause auch offiziell beendet. Unter der Führung von Assistenzcoach Goran Bjedov nahmen die Bayern die Saisonvorbereitung auf. Und die wird schnell schweißtreibend: Bereits am Sonntag zieht der Münchner Tross ins Trainingslager in den italienischen Skiort Madonna di Campiglio um. Sechs Tage lang wird dort an den Grundlagen für die nächsten Monate gefeilt, ehe es zum Abschluss am kommenden Samstag (18.30 Uhr) im ersten Testspiel gegen den italienischen Vizemeister Basket Trento geht.

Mit dabei ist dann fürs Erste nur eine Neuverpflichtung. Der aus Ulm übersiedelte Spielmacher Braydon Hobbs ist der einzige Einkauf, der in diesen Tagen nicht im Nationaltrikot gefragt ist. Stefan Jovic nutzte zwar den freien Tag bei der serbischen Auswahl, um auf der Durchreise nach Hamburg bei den neuen Kollegen vorbeizuschauen. Doch auch er wird den Bayern wohl erst kurz vor dem Saisonstart am 30. September in Gießen zur Verfügung stehen.

Freilich haben sich zumindest für die Übergangsphase die Bayern, die am 16. September gegen Real Madrid auch mal wieder in heimischer Umgebung testen, prominente Platzhalter besorgt. Neben Akteuren aus der eigenen Jugend wird unter anderem der französische Ex-Nationalspieler Nobel Boungou Colo als Gastspieler mit von der Partie sein. Der ist in München kein Unbekannter – zuletzt war er mit Khimki Moskau in der Eurocup-Zwischenrunde ein Bayern-Gegner. Patrick Reichelt

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