Geretsried – Nach der Insolvenz der Großmetzgerei Sieber ist das Firmengelände veräußert worden. Nachdem kein Investor für die Fortführung der Großmetzgerei gefunden werden konnte, sei das Gelände in Geretsried (Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen) an das Bauunternehmen Krämmel aus dem benachbarten Wolf–ratshausen verkauft worden, teilte der Insolvenzverwalter Josef Hingerl am Freitag mit. „Der Name Sieber ist im deutschen Lebensmittelmarkt ,verbrannt’ “, heißt es in Hingerls Mitteilung. Derzeit werde mit einem chinesischen Interessenten über die Markenrechte verhandelt. Darüber hinaus will Hingerl den Freistaat wegen unrechtmäßigen Produktionsverbots auf zwölf Millionen Euro Schadenersatz verklagen. scw/lby