RUGBY

Statt ins Bierzelt zum Oktoberfest Sevens

von Redaktion

München – Starke Männer kommen dieses Jahr zum Oktoberfest – aber nicht nur auf die Theresienwiese, sondern auch ins Olympiastadion. Bei den DHL Oktoberfest Sevens trifft sich die Elite im Siebener-Rugby, der olympischen Form des Rugbysports. Am 29. und 30. September sind Schwergewichte wie Olympiasieger Fidschi zu Gast in München.

Als neuen Nationaltrainer hat Deutschland kürzlich den Südafrikaner Vuyo Zangqa verpflichtet. Sportlich ist der Unterschied zwischen seiner alten und neuen Heimat riesig: „In Südafrika spielen drei Millionen Rugby, hier nur etwas mehr als 10 000.“ Trotzdem ist seine Mannschaft gegen keine Nation chancenlos.

Im Gegensatz zum klassischen 15er-Rugby ist das Siebener schneller und athletischer. Ein weiterer Vorteil: Ein Spiel dauert nur 14 Minuten, die drei Vierergruppen können so alle am Freitag ausgespielt werden, am Samstag folgen die K.o.-Spiele.

„Deutschland hat ein paar mehr Sportarten verdient“, sagt Kreativ-Kopf Basti Himmer (RG Heidelberg). Wie ganz Rugby-Deutschland hofft er auf eine Zugwirkung des Events.

Bei den Hong Kong Sevens im April legte Himmer im Viertelfinale gegen die Gastgeber einen atemberaubenden 80-Meter-Sprint hin. Solche Aktionen wollen die Zuschauer auch Ende September sehen, wenn sie den Weg vom Bierzelt ins Olympiastadion antreten. nico horn

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