von Redaktion

Nzz (Zürich)

Pressestimmen

„Ziel des IS ist es, das Vertrauen zwischen der christlichen Mehrheitsgesellschaft und der muslimischen Minderheit zu zerstören. Die Regierungen, aber auch rechtsextreme Gruppen sollen zu einer Überreaktion gegen Muslime motiviert werden, um diese dann in die Arme der Islamisten zu treiben. (..) Erstaunlich ist dies alles nicht. Das untergehende ‚Kalifat‘ hinterlässt in Europa viele Metastasen, die nur langsam heilen werden.“

„Es fällt auf, dass auf die mörderischen Ergüsse des Hasses jedes Mal automatisch eine Dynamik der Großzügigkeit und der Solidarität folgt (…). Die Terroristen liegen mit ihrem Kalkül gewaltig daneben. (…). Sicher, sie sorgen für Tote, Verletzte, Schmerzen und lang anhaltende Traumata. Aber nie dient das ihrer Sache (…). Vereint durch den Schrecken, spenden sich Touristen und Einheimische Trost.“

„Mit Nachdruck muss die Frage gestellt werden, wie der Westen sich für die nächste Phase eines anscheinend noch lange dauernden Kampfes gegen den Terrorismus in den Städten wappnen soll. (…) Wenn dieser Kampf bis zur nächsten Generation anhält, muss er vor allem von den Geheimdiensten vorangetrieben werden. Sie müssen die Finanzquellen des Terrors aufdecken, Verdächtige observieren und Schwachpunkte in unserer nationalen Infrastruktur erkennen und beheben.“

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