Jan Frodeno hat zur Vorbereitung auf die Ironman-Weltmeisterschaft Mitte Oktober auf Hawaii einen weiteren Sieg über die Mitteldistanz gefeiert. Zwei Tage nach seinem 36. Geburtstag setzte sich der zweimalige Langdistanz-Weltmeister beim Allgäu-Triathlon über 1,9 Kilometer Schwimmen, 84 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer Radfahren ungefährdet durch. Frodeno benötigte 3:49:55,20 Stunden und sicherte sich damit vor Roman Deisenhofer von der TG Viktoria Augsburg (4:01:41,90) auch den deutschen Meistertitel über die Halbdistanz. Für den zweimaligen Ironman-Champion Frodeno war es der erste Start in diesem Jahr in Deutschland. Bei den Frauen setzte sich Schweizer Landdistanz-Weltmeisterin Daniela Ryf durch. Im nationalen Ranking schaffte es Lena Berlinger von den Mengens Triathleten auf Platz eins vor Anna-Lena Pohl vom Team Erdinger Alkoholfrei.
Die deutschen Volleyballer haben sich bei der EM-Generalprobe in guter Form präsentiert. Knapp eine Woche vor dem Beginn der Titelkämpfe in Polen setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Andrea Giani im letzten Länderspiel in Bremen 3:1 (25:18, 25:23, 22:25, 28:26) gegen Belgien durch; in der WM-Qualifikation hatte die DVV-Auswahl noch 0:3 verloren. „Belgien ist ein Top-Team, das haben wir bei der WM-Qualifikation gesehen“, sagte Giani: „Wir haben in den letzten drei Wochen hart gearbeitet. Die Qualität reichte heute für zwei Sätze, aber wir benötigen sie natürlich über einen längeren Zeitraum.“ Vor 2742 Zuschauern waren Georg Grozer (30), Christian Fromm (15) und Tobias Krick (12) beim Erfolg um die vom früheren Bundestrainer Vital Heynen trainierten Gäste die punktbesten Spieler. Bei der EM trifft Deutschland in der Gruppenphase auf Italien (25. August), Tschechien (27. August) und die Slowakei (28. August).
Nach dem Terroranschlag in Barcelona verstärkt Frankreich die Sicherheitsvorkehrungen für die Spanien-Rundfahrt „Vuelta a España“. Innenminister Gérard Collomb sagte bei Start in Nîmes, außer den bereits eingeplanten rund 2000 Sicherheitskräften zum Schutz der Veranstaltung in Frankreich würden noch Einheiten der Bereitschaftspolizei eingesetzt.
Der Rugby-Sport trauert um den legendären Neuseeländer Sir Colin Meads: Der langjährige Star der All Blacks erlag im Alter von 81 Jahren einer Krebserkrankung. Der 1,92 m große Meads, wegen seiner mächtigen Statur „Pinetree“ („Kiefer“) genannt, war 1999 vom neuseeländischen Verband zum „Spieler des 20. Jahrhunderts“ gekürt worden.