Berlin – Auch nach dem Vorstoß von DFB-Präsident Reinhard Grindel, in Zukunft auf Kollektivstrafen verzichten zu wollen, und dem Gesprächsangebot an Fans haben zahlreiche Zuschauer gegen den Verband protestiert. In Stadien der ersten, zweiten und dritten Liga hingen Plakate mit heftiger Kritik am Deutschen Fußball-Bund.
In Wolfsburg brüllten die Fans beider Klubs vor dem Spiel zwischen dem VfL und Dortmund minutenlang im Kanon „Scheiß DFB“. In der Wolfsburger Kurve hingen Plakate mit der Aufschrift: „Was uns an euch stört . . .“, „Eure Zerstückelung des Bundesligaspieltages! Pro Samstags 15:30!!!“ und „Fick Dich DFB!“.
Letzteres hatten auch die Dortmunder ausgerollt. Dazu: „Unsere Probleme mit euch? Vielseitig:“ „Korrupte Funktionäre“, „Zaunfahnenverbote“, „Stadionverbote“, „Bewährungsstrafen“, „Spieltagszerstückelung“, „Eure Maßnahmen gegen uns? Scheinheilig!“. Bereits am Freitag war es bei den Zweitliga-Spielen Darmstadt gegen St. Pauli (3:0) und Braunschweig gegen Aue (1:1) zu heftigen Unmutsäußerungen gekommen. sid