Finnland: Ermittler prüfen IS-Verbindungen

von Redaktion

Nach der Messerattacke in der finnischen Stadt Turku prüfen die Ermittler, ob der Tatverdächtige in Verbindung zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) stand. Der 18 Jahre alte Marokkaner wurde am Freitag von der Polizei angeschossen und liegt im Krankenhaus. Bei dem Angriff wurden zwei Finninen erstochen und acht weitere Menschen verletzt. Die Polizei geht von einem terroristischen Hintergrund aus und glaubt, dass der Attentäter gezielt Frauen attackieren wollte. Sie ermittelt wegen zweifachen Mordes und achtfachen Mordversuchs mit „terroristischem Vorsatz“. Die Polizei nahm vier weitere Marokkaner fest, die „eine Verbindung“ zu dem 18-Jährigen hätten, und nach Polizeiangaben kooperierten. Gegen einen fünften Verdächtigen wurde internationaler Haftbefehl ausgestellt.

Unklarheit herrscht dagegen in Moskau: Russische Behörden sehen eine Messerattacke in der sibirischen Stadt Surgut nicht als Terroranschlag an, obwohl die Terrormiliz IS die Tat für sich reklamiert hat. Am Samstag war ein Mann durch das Zentrum von Surgut – 2100 Kilometer östlich von Moskau – gelaufen und hatte sieben Menschen mit einem Messer verletzt. Er wurde erschossen.

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