Computer

Neue Schadsoftware verschlüsselt Dateien

von Redaktion

Sicherheitsfirmen haben eine neue Version der gefährlichen Schadsoftware Locky identifiziert. Die von Kriminellen eingesetzte Software erpresst PC-Nutzer, indem sie ihre Dateien verschlüsselt und ein Lösegeld fordert. Davor warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die Experten raten: E-Mail-Anhänge, Software-Downloads und Links sollte man im Zweifel nicht anklicken. Die neue Variante von Locky nutzt die Endungen .diablo6 und .lukitus. Betroffene sollten Verschlüsselungsangriffe anzeigen und nicht auf Lösegeldforderungen eingehen, empfiehlt das BSI. Schadsoftware verbreitet sich unter anderem über massenhafte Spam-Mails. Die sind allerdings nicht immer als solche zu erkennen. Manche E-Mails geben sich als vermeintlich wichtige Information der eigenen Bank oder von einem Online-Bezahldienst aus. Darum gilt: Wer eine E-Mail von solchen Anbietern erhält, sollte Links oder Formulare auf keinen Fall anklicken. Selbst wenn sich dahinter keine Schadsoftware versteckt, könnten Phishing-Betrüger persönliche Nutzerdaten erbeuten wollen. Das BSI empfiehlt einen Blick auf Formulierung, Empfänger- und Absenderadresse in der E-Mail. Nutzer können die Absenderadresse in einer Suchmaschine eingeben und die Einträge prüfen. Zudem sind Spam-Mails häufig unpersönlich und in schlechtem Deutsch formuliert. Nutzer könnten auch die Internet-Adresse der Bank oder des Bezahldienstes im Browser eingeben und sich dort einloggen. Dort werden sie in jedem Fall über wichtige Änderungen oder Anliegen informiert. Weitere Tipps gibt die Behörde auf der Webseite BSI-fuer-buerger.de.  dpa

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