Tote in US-Kriegsschiff entdeckt

von Redaktion

Singapur – Die Hoffnung war ohnehin nicht mehr groß – jetzt haben sich die Sorgen bestätigt: Nach dem Zusammenstoß eines US-Kriegsschiffs mit einem Öltanker vor Singapur haben Taucher die Leichen von mehreren amerikanischen Soldaten entdeckt. Die Toten wurden im Bauch des Zerstörers „USS John S. McCain“ gefunden. Zudem wurde in der Nähe der Unglücksstelle eine Leiche aus dem Wasser gefischt. Offiziell werden immer noch zehn Seeleute vermisst. Befürchtet wird, dass keiner von ihnen überlebt hat.

Der Kommandant der amerikanischen Pazifikflotte, Scott Swift, bestätigte den Fund der Leichen. Die Suche läuft noch. Zugleich versprach Swift, dass das tödliche Unglück – bereits das zweite in diesem Sommer – gründlich aufgearbeitet werde. Noch weiß niemand, wie es dazu kommen konnte.

Die „McCain“ liegt mittlerweile im Hafen von Singapur, wohin sie nach dem Zusammenstoß am Montag noch aus eigener Kraft fahren konnte. An der Backbordseite klafft ein drei Meter großes Loch. Im Inneren des Schiffes sind mehrere Räume überflutet, die von Spezialtauchern abgesucht wurden. Vermutet wird, dass die Soldaten von dem Zusammenstoß im Schlaf überrascht wurden und sich nicht mehr retten konnten.

Artikel 1 von 11