Fussball in kürze

von Redaktion

Rooney sagt Bye-bye

Rekord-Torschütze Wayne Rooney verzichtet auf die WM 2018 und beendet seine Karriere im Team der englischen Nationalmannschaft mit sofortiger Wirkung. Er habe Coach Gareth Southgate über den Entschluss informiert, nachdem dieser ihn für die nächsten Partien nominieren wollte, sagte der 32 Jahre alte Stürmer des FC Everton in einer Verbandsmitteilung. „Es war eine wirkliche schwere Entscheidung.“ Zuvor wollte der Kapitän eigentlich erst nach der kommenden WM in Russland zurücktreten. In 119 Länderspielen erzielte Rooney 53 Tore und liegt damit in der Bestenliste vor Bobby Charlton. Sein letzter Einsatz war am 11. November 2016 beim 3:0 gegen Schottland in der WM-Qualifikation. „Es war immer eine Ehre, für England zu spielen“, sagte Rooney, „aber ich glaube, es ist Zeit zu gehen.“ Rooney hatte sein Länderspieldebüt am 12. Februar 2003 gegen Australien (1:3) gegeben. Mit 17 Jahren und 111 Tagen wurde er zum jüngsten englischen Nationalspieler, sieben Monate später war er beim EM-Qualifikationsspiel in Mazedonien (2:1) auch der jüngste Torschütze. Ein Titel mit den Three Lions blieb ihm allerdings verwehrt. „Das ist das Einzige, was ich bereue“, sagte der beste Torschütze in der Geschichte Manchester Uniteds.

Schalke 04 will für seinen national und international umworbenen Mittelfeldstar Leon Goretzka an alle Grenzen gehen. „Wir werden alles dafür tun, dass er bleibt. Da haben wir einiges zu bieten. Nicht nur, was das Finanzielle betrifft, werden wir uns nicht geschlagen geben“, sagte der Vorstandsvorsitzende Clemens Tönnies der „Sport Bild“. Goretzka, 22 und mit Vertragslaufzeit bis 2018, habe „das Format, in jedem Verein zu spielen. Er bekommt aber bei uns, dem fünftgrößten Klub der Welt, die Gelegenheit, einer der ganz großen Schalker zu werden.“ Tönnies hofft, dass sich Goretzka nicht nur vom Geld leiten lässt: „Ich glaube, dass Leon klug ist und das erkennt. Wenn einen Spieler immer nur das Geld treibt, dann bleibt er auf der Strecke.“ Auch der FC Bayern soll großes Interesse haben.

Ein Gericht in Rio de Janeiro hat gegen Roberto Carlos wegen der Verletzung der Unterhaltspflicht eines seiner außerehelichen Kinder einen Haftbefehl erlassen. Der Weltmeister von 2002 ist mit umgerechnet 16400 Euro in Rückstand. Laut dem Internetportal UOL Esporte hat er gegenüber der Mutter seines Kindes angegeben, in finanziellen Schwierigkeiten zu stecken, und um eine Ratenzahlung der Schulden gebeten. Die Richterin sah dafür jedoch keine Begründung und sprach eine dreimonatige Haftstrafe aus, die mit der Begleichung der Schuld hinfällig werde. Roberto Carlos hat neun Kinder.

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