Retter fordern Schutz

von Redaktion

Nach dem erzwungenen Stopp der Seenotrettung im Mittelmeer ist die deutsche Hilfsinitiative „Sea Eye“ am Mittwoch mit Vertretern des Innenministeriums in Berlin zusammengetroffen. Dabei appellierte die Organisation nach eigenen Angaben an die Bundesregierung, ein sicheres Befahren internationaler Gewässer vor der libyschen Küste zu ermöglichen. Man erwarte von der Bundesregierung, „dass sie die Arbeit der privaten Seenotretter schützt und dies der libyschen Seite unmissverständlich klar macht“, erklärte „Sea-Eye“-Gründer Michael Buschheuer anschließend. Die Vertreter des Ministeriums hätten „Verständnis und Sympathien“ für die Anliegen gezeigt, teilte die Organisation mit. Eine Sicherheitsgarantie für die Crews könne esallerdings nicht geben.  kna

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