Peking/Hongkong – Der Taifun Hato hat an Chinas Küste schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens vier Menschen in den Tod gerissen. In der Casino-Metropole Macau kamen mindestens drei Menschen ums Leben, in Hongkong starb ein Mann durch einen Sturz ins Meer. Wegen Hato wurden in den beiden chinesischen Sonderverwaltungszonen hunderte Flüge gestrichen und der Fährverkehr eingestellt. Bei den Todesopfern in Macau handelt es sich um drei Männer. Einer von ihnen wurde von einer umstürzenden Mauer getroffen, einer stürzte von einem Balkon, der dritte wurde von einem Laster erfasst. Zwei weitere Menschen wurden vermisst. Ein Bewohner von Macau klagte, die Behörden hätten nicht ausreichend gewarnt. Nun sei die Stadt „total verloren“ in dem Sturm. „Einige haben keine Trinkwasserversorgung. Die Stadt sieht aus wie nach einem Angriff“, sagte Harald Bruning von der Zeitung „Macau Post“.