Zürich – Kein Jackpot für die Speerstars Johannes Vetter und Thomas Röhler, starker Auftritt von Gesa Felicitas Krause nach dem WM-Drama: Beim ersten Teil des Diamond-League-Finales in Zürich haben Weltmeister Vetter und Olympiasieger Röhler die 50 000-Dollar-Siegprämie verpasst. Krause lief über 3000 m Hindernis nur um 15 Hundertstelsekunden am deutschen Rekord vorbei. Röhler (25) kam beim großen Zahltag im Letzigrund beim Sieg des tschechischen WM-Zweiten Jakub Vadljech (88,50) mit 86,59 m auf Platz zwei, Vetter (24) musste sich mit Platz vier (86,15) begnügen. Von seinem deutschen Rekord von Mitte Juli (94,44) war Vetter ähnlich weit entfernt wie Röhler von seiner im Mai erzielten Bestmarke (93,90). Im Hindernis-Rennen kam Krause in 9:15,85 Minuten auf Platz sechs, den nationalen Rekord hatte die 25 Jahre alte Triererin Anfang Mai in Doha mit 9:15,70 erzielt. Den Sieg bei der WM-Revanche sicherte sich Weltrekordlerin Ruth Jebet (Bahrain). sid